Tim Dias

Tim Dias

Tim Dias ist Creative Director bei seiner 2017 gegründeten Firma "Creative-Productions Dias".

Zu seinen Aufgaben gehören der Kundenkontakt, Drehbuch und Drehplan Erstellung, Regie, Schnitt, Vertonung, Visual Effects. 

Das "vergessene Buch" war sein erstes Werk, dass es bis auf die grosse Leinwand geschafft hat. 

Für Tim gibt es bei seiner Arbeit eine einzige Maxime: "Es gibt nichts, dass wir nicht schaffen können" und mit "Das vergessene Buch" hat er eindrücklich gezeigt, was mit einem kleinen Filmteam und einem hervorragenden Produzenten möglich ist. 

www.creative-productions.ch

8 Fragen an Tim:

Was hat Dich dazu bewegt, bei diesem Projekt mitzumachen? 

Ich würde lügen, sollte ich es wagen zu behaupten, es sei nur um das Geld gegangen. 

Die Wahrheit ist viel einfacher als Geld: Kunst - die Kunst etwas zu erschaffen. 

Einen kleinen Gedanken und sei er noch so unvorstellbar unrealistisch, in etwas lebendiges, atmendes zu transformieren. Das ist wofür ich lebe und stehe. Damit das funktionieren kann ist es unabdingbar, Geld zu verdienen, um beim nächsten Projekt die Messlatte für sich selbst noch höher legen zu können.  

Welcher Moment bleibt Dir speziell in Erinnerung? 

Für mich gab es nicht den einen magischen Moment: Ich erinnere mich an jeden Moment und bei diesem Projekt ist ein jeder Gedanke eine besondere Erinnerung. Sei es das erste Treffen vor der Ibrug, als ich Peter und Simone dort sitzen sah und dachte: Wow, das wird ein richtig guter Dreh. 
Oder eine Fahrt mit der Zahnradbahn zum Iltois, aus den im Laufe des Abends 12 Fahrten wurden. Aber auch winzig kleine Momente: Als wir die Intro Szene mit Tobias drehten, die - nur um es einmal zu erwähnen - ja unbedingt aus einen "One-Shot" bestehen musste, bereits zum zwanzigsten Mal gedreht haben und wir zeitlich etwas in Verzug gekommen sind, kam Lemonia' mit ihrer Mutter zu mir. Ich hatte sie in diesem Moment das erste Mal nach dem Casting wiedergesehen und dachte: 
Sie ist so perfekt für diese Rolle. 

Wie lief aus Deiner Sicht ein normaler Drehtag ab? 

Ein normaler Drehtag aus meiner Sicht fing ein Tag vorher an, indem ich das Auto beladen habe, bis unter die Dachkante. Am nächsten Morgen meist so zwischen 5 und 6 aufstehen und zum Drehort fahren. Dort mein hervorragendes Team begrüssen, um direkt mit dem Ausladen und Transportieren des Materials zu beginnen. 

Im Fall der Iburg war das sicher ein Highlight. Dort haben wir für den Transport des kompletten Materials, den schmalen, steilen Wanderweg hoch schon über 1.5 Stunden gebraucht. 
Bis das meiste davon dann oben im Turm war hatten wir nochmals 40 Minuten und waren schon zu Beginn des Drehtages physisch am Ende. 

Dann richten wir die Szene ein. Stellen Licht, Requisiten, und bereiten Ton und Kamera vor. Während dessen gehe ich im Kopf nochmals die Szene durch. 

Während dessen kommen die Schauspieler und ab dem Zeitpunkt beginnt dann der anspruchsvolle Teil des Tages, wenn nicht nur das Filmteam immer wieder Infos von mir braucht, sondern auch die Schauspieler. Dann folgen erst die Dreharbeiten, während wir das Set umbauen und neu einrichten. Zum Glück folgt während dieser Phasen dann das Catering. Nichts geht ohne Catering. Am liebsten dreimal am Tage, dann bleibt man fit. 

Wenn die Dreharbeiten abgeschlossen sind, packen wir wieder alles ein, was durchaus auch nochmal 1 -2 Stunden dauern kann und dann geht es meist nachts auf den Heimweg. 

Was hat Dir am Filmprojekt besonders Spass gemacht? 

Am meisten Spass hat mir die Zusammenarbeit mit Simone und Peter, sowie den Schauspielern und natürlich meiner Filmcrew gemacht.

Wie waren Deine «Arbeitskollegen»? 

Ich wiederhole mich in diesem Punkt gerne: Es war mir eine Ehre mit jedem auf dem Set zusammenarbeiten zu können. Mein Team gebührt hier ein ganz besonderer Dank. 
Professionell. Kompetent und absolute Teamplayer. Meist waren wir nur vier Leute am Set von der Crew aber sie haben die Arbeit von 10 gemacht. 

Und an dieser Stelle muss ich es auch nochmal erwähnen: die Zusammenarbeit mit meinen Producern war einfach nur genial und Spitzenklasse. Ums es kurz zu sagen: Simone und Peter ihr seid der Wahnsinn! Danke!

Gab es schlimme Situationen?  

Schlimme Situationen gab es eigentlich immer, auch wenn man mir das meist weniger angemerkt hat. An erster Stelle stehen hier die Momente, wenn man merkt, dass ein Zeitplan nicht ganz aufgeht und wir dadurch Probleme mit den Folgeszenen bekommen können. Doch es ist schön im Rückblick sehen zu können, dass wir jeden Drehtag erfolgreich mit den geplanten Szenen beenden konnten. Einziger Wehrmutstropfen: Die Drehtage dauerten meist wesentlich länger als geplant. 

Würdest Du wieder in einem Filmprojekt mitwirken? 

Nein ich würde nicht! Ich werde! 

Warst Du vor der Première im Kino nervös?

Die Frage, ob ich vor der Premiere nervös war, ist für mich etwas ungenau: denn ich war bereits Wochen zuvor schon nervös.

Allerdings war auch Minuten vor dem Kinobesuch mein Nervositätsstatus nur bei 12 von 10 Punkten. 

Regisseur

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