Lemonià Panagiotidis

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Lemoniàs erster Drehtag fand aufgrund der Pandemie erst im Herbst 2020 statt. Sie ging damals in die Oberstufe in Nesslau und lernte Violoncello an der Musikschule Toggenburg. Als Schülerin der Talentförderklasse war sie wegen ihrem sonnigen Gemüt der Schulleitung aufgefallen und so wurde sie zu einem Casting eingeladen, an dem nicht nur sie, sondern auch ihre Mutter überzeugten. Lemonià tanzt Rock'n'roll und mag saure Gummiwürmli.

Mittlerweile besucht sie die Kanti in Wattwil und erhält Gesangsunterricht. Das Schauspielern hat ihr so gefallen, dass sie bereits in einem zweiten Film unseres Regisseurs mitgewirkt hat. Mehr zur Premiere und zu ihr erfährst Du hier:

 

https://www.instagram.com/lemoniiaa._ 

8 Fragen an Lemonià:

Was hat Dich dazu bewegt, im Film mitspielen? 

Ich wollte früher schon immer Schauspielerin werden und als ich für eine Vorstellrunde/Casting angefragt wurde, sagte ich sofort zu und war sehr begeistert.

Welcher Moment bleibt Dir speziell in Erinnerung? 

Für eine Greenscreen Fall- Aufnahme musste ich auf einen Schwedenkasten und dann so tun als würde ich fallen. Es war sehr lustig aber auch irgendwie merkwürdig.

Wie lief aus Deiner Sicht ein normaler Drehtag ab? 

Als ich am Morgen pünktlich eintraf, konnte ich fast immer ca. eine halbe Stunde warten, bis ich zum Einsatz kam und alle technischen oder andere Probleme gelöst wurden. Als wir dann starteten, gab es meist nur kleine Pausen zwischendurch, ausser es fehlte eine Requisite oder ein Kamera Akku war leer, dann waren sie länger. Drehtage waren lange Tage, wir hätten immer bis spät in die Nacht drehen können.

Was hat Dir am Filmprojekt besonders Spass gemacht? 

Wir hatten ein sehr tolles Team und sind mit der Zeit zu einer kleinen Familie zusammengewachsen, Auch Szenen wie in der Nacht, im Wald mit den Wolfshunden oder die Tonaufnahmen im Tonstudio gehören zu meinen Highlights.

Wie waren Deine «Arbeitskollegen»? 

Wir verstanden uns sehr gut und hatten eine schöne gemeinsame Zeit. Ich bin froh, dass auch andere in meinem Alter dabei waren.

Gab es schlimme Situationen?  

Das aller schlimmste war, als es einfach kein Ende gab, wir drehten und drehten die Szene immer wieder neu. Zudem war es schon spät und alle hatten kalt. Da wollte ich nur noch nachhause und ins Bett.

 Ich fand es auch nervig, wenn man eine Szene schon zum zwölften Mal aufgenommen hatte    und genau dann, wenn es perfekt gewesen wäre, hörte man ein Auto im Hintergrund oder die Schritte des Kameramanns.

Würdest Du wieder in einem Filmprojekt mitwirken? 

Durch diesen Dreh, der sich mit der Corona Zeit über zwei Jahre zog, habe ich sehr viel gelernt. Man muss sehr geduldig sein und darf nie die Nerven verlieren. Trotzdem würde ich es jederzeit wieder tun. Vor der Kamera zu schauspielern war ein sehr tolles Erlebnis.

Warst Du vor der Première im Kino nervös?

Anfangs nicht, aber als der Film begann, war es sehr seltsam sich selbst auf der Leinwand zu sehen. Da fallen einem Dinge ein die man vorher nie bemerkt hat. Zuerst hatte ich etwas Angst, dass die Zuschauer merken würden, dass ich das zum ersten Mal tat, aber während des Films, kam mein Selbstbewusstsein zurück. 

Vreni

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